Digitale Medien bieten, vor allem aufgrund der rasanten technologischen Fortentwicklung, eine Vielzahl an lukrativen wirtschaftlichen Betätigungsfeldern. Neue Dienste, neue Geschäftsmodelle und neue Märkte entstehen und entwickeln sich über nationale Grenzen hinaus schnell weiter.
Der Erfolg von Anwendungen, Diensten und Geschäftsmodellen in den neuen Medien hängt mehr und mehr davon ab, ob der vorgegebene Rechtsrahmen eingehalten wird.
Nationale wie europäische Gesetze, Richtlinien und Verordnungen geben einen vielfältigen und recht unübersichtlichen Rahmen vor. Hinzu kommt, dass im Zeitalter der Globalisierung nicht nur das Recht des Herkunftslandes, sondern ggf. weitere nationale Rechtsordnungen zu beachten sind. Ein unübersichtliches Feld, in dem der Laie keine Chance hat.
Umfassende Hinweis- und Aufklärungspflichten etwa gegenüber Nutzern und Kunden, geltende Gesetze – etwa zum AGB-, Fernabsatz- und Telemedienrecht oder hinsichtlich des Daten- und Jugendschutzes – müssen beachtet werden. Bei Verstößen drohen unangenehme Maßnahmen von Kunden, Nutzern oder auch von Aufsichtsbehörden, Verbraucherschutzorganisationen oder sogar Wettbewerbern. Dem gilt es unbedingt vorzubeugen.
Damit ein Erfolg versprechendes Angebot oder Geschäftsmodell nicht an rechtlichen Hürden scheitert, sollte jeder Dienst, jede Anwendung und jedes Geschäftsmodell im Vorfeld auf Rechtskonformität überprüft werden. Dies ist aufwändig und zeitintensiv, denn das entsprechende Geschäftsmodell muss in allen seinen Ausprägungen rechtlich bewertet und entsprechend abgesichert werden. Dennoch aber ist dies der bessere Weg, denn im Falle von Verstößen drohen weitaus unangenehmere Sanktionen, vor allem von Wettbewerbern. Diese kommen den Anbieter/Verletzten dann auch meist teurer zu stehen als eine umfassende Rechtsberatung im Vorfeld. Bereits zwei oder drei Abmahnungen kommen den Abgemahnten ggf. schon teurer zu stehen als eine qualifizierte Rechtsberatung im Vorfeld.
Hier ist nicht nur ein Jurist, sondern ein juristischer Fachmann gefragt, der nicht nur das geltende Recht und die aktuelle Rechtsprechung der nationalen und europäischen Gerichte im Blick hat, sondern auch über kommende Entwicklungen, vor allem durch neue oder reformierte EUVorgaben, informiert ist.
Dies ist von entscheidender Bedeutung, denn das Recht im Umfeld der neuen Medien weist durch unklare rechtliche Regelungen, auslegungsbedürftige Normen und uneinheitliche Rechtsprechung einige „Fallen“ auf, die man meiden sollte. Zudem verändert sich der Rechtsrahmen durch nationale und europäische Gesetzesnovellen ständig.
Ein Fachjurist auf dem Gebiet der neuen Medien ermöglicht es seinem Mandanten, seine Geschäftsmodelle auch bei veränderter Rechtslage und Rechtsprechung stets rechtskonform betreiben zu können. Und er hilft, auf Probleme schnell, fundiert und effizient zu reagieren.